Aktuelle News

Beteiligungsmöglichkeiten zur Integration von Flüchtlingen

Die Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit und die Wirtschafts- und Sozialpartner haben eine Übersicht über die Möglichkeiten von Unternehmen erstellt, sich an Maßnahmen der Bundesagentur für Arbeit zur Integration von Flüchtlingen in Arbeit und Ausbildung zu beteiligen. In der Übersicht werden die Handlungsfelder "Tätigkeit im Betrieb", "Praktikum im Betrieb", "Ausbildung", "Berufsanerkennung" und "Deutschkurse" behandelt. Dabei wird jeweils dargestellt, wer welche Verantwortlichkeiten hat (Träger bzw. Betrieb), welche finanziellen Unterstützungsleistungen gewährt werden, ob eine Arbeitserlaubnis erforderlich ist und wo weitere Informationen zu den einzelnen Maßnahmen auffindbar sind. Ferner sind Muster der Aufenthaltspapiere/Aufenthaltstitel mit Markierungen angefügt, damit erkennbar ist, an welchen Stellen der Papiere Unternehmen welche Vermerke über Beschäftigungsverbote, Wartezeiten oder Zugänge zum Arbeitsmarkt finden. Aktuell sind Träger mit der Durchführung der Maßnahme „Perspektiven für Flüchtlinge" in Berlin und Brandenburg beauftragt worden. Für diese Maßnahmen können Betriebe mit Trägern kooperieren. Praktikumsplätze zur Verfügung stellen und Flüchtlinge kennen lernen, ohne Verpflichtungen (Vergütung, Versicherung etc.) eingehen zu müssen. Die von der UVB zusammengestellte Übersicht bietet Ihnen Informationen zu den Trägern mit Ansprechpartnern.

Informationsbroschüre "Praktika für Flüchtlinge"

Eine neue Informationsbroschüre, die in Kooperation zwischen der BDA und dem Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) entstanden ist, beantwortet häufig gestellte Fragen zum Einsatz von Praktika für Flüchtlinge mit Bleibeperspektive, u. a. wann ein Zugang besteht, ob die Bundesagentur für Arbeit zustimmen muss oder was mit Blick auf den gesetzlichen Mindestlohn und die Unfallversicherung zu beachten ist.
Dabei unterscheidet die Broschüre zwischen verschiedenen Arten von Praktika. Neben "echten" betrieblichen Praktikumsverhältnissen (einschließlich Orientierungs- und Pflichtpraktika) wird auch auf andere betriebliche Maßnahmen mit Praktikumscharakter eingegangen, die der Heranführung an eine Ausbildung oder Beschäftigung dienen.
Link zur Infobroschüre auf der BDA-Webseite

Plastiktüten-Vereinbarung kurz vor Unterzeichnung

Aufgrund der positiven Resonanz im Einzelhandel auf die zwischen BMUB und HDE ausgehandelte Vereinbarung hat die Bundesumweltministerin ihre Unterstützung für diese freiwillige Lösung, die bereits jetzt 60 Prozent der von der Richtlinie erfassten Tüten abdeckt, zugesagt. Ein Inkrafttreten zum 01. April 2016, wie in der Vereinbarung vorgesehen, ist somit möglich. Ziel der Vereinbarung ist die langfristige Reduktion des Tütenverbrauchs durch die freiwillige Einführung einer Bezahlpflicht für Kunststofftüten und damit die Umsetzung der EU-Richtlinie. Nach einem Zeitraum von 24 Monaten sollen mindestens 80 Prozent aller Kunststofftüten in Deutschland unter die Vereinbarung fallen.
Da über die Vereinbarung des Handels lediglich etwa 70 Prozent des Marktvolumens an Kunststofftüten in Deutschland erreicht werden können, wirbt das BMUB parallel auch bei anderen Branchen, wie Apotheken oder Handwerk, für eine freiwillige Lösung.
Wenn Sie für die Vereinbarung werben möchten oder selbst an einer Unterschrift interessiert sind, können Sie per E-Mail ( Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ) alle Unterlagen direkt beim HBB abfordern.
Den Entwurf der Vereinbarung finden Sie hier.

Handelsverband trauert um Bernd Rückert

Der langjähriB.Rueckert11 01 2016ge Präsident des Gesamtverbandes des Einzelhandels Berlin und Ehrenpräsident des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg Bernd Rückert ist am vergangenen Wochenende in Berlin verstorben. Bernd Rückert gehörte zu den erfolgreichsten Floristen Deutschlands und entwickelte sein Blumengeschäft "Blumen Rückert" zu einer erfolgreichen Marke. Gleichzeitig engagierte er sich für die Ausbildung junger Menschen und die Interessen seiner Berufskollegen im Fachverband Deutscher Floristen.
Von 1988 bis 2003 stand er als Präsident an der Spitze des Wirtschafts- und Arbeitgeberverbandes des Einzelhandels in Berlin. In dieser Zeit gelang es ihm, den Interessenausgleich zwischen den verschiedenen Betriebsformen des Handels herbeizuführen und im Jahr 1991 maßgeblich den Zusammenschluss der Einzelhandelsorganisationen der Ost- und West-Berliner Bezirke voranzutreiben.
Seit 2003 begleitet er die Arbeit der Verbände als Ehrenpräsident.
Bernd Rückert war Träger der höchsten Auszeichnungen seiner Berufsverbände und des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.
"Wir trauern um einen herausragenden Kaufmann und Verbandspolitiker, dessen Rat uns viel bedeutet hat", so Karin Genrich, Präsidentin des HBB.

Fortschreibung des Zentren- und Einzelhandelskonzepts Lichtenberg

Für die Fortschreibung des bezirklichen Zentren- und Einzelhandelskonzepts hat das Bezirksamt Lichtenberg eine umfassende Bürgerbeteiligung vorgesehen. In Form einer Informations- und Diskussionsveranstaltung werden Einwohnerversammlungen in den sogenannten Mittelbereichen Hohenschönhausen Nord, Hohenschönhausen Süd, Lichtenberg Nord, Lichtenberg Mitte und Lichtenberg Süd durchgeführt. Das Bezirksamt lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu den insgesamt fünf Veranstaltungen ein.

... zur Pressemitteilung des Bezirksamtes

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