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„Vitale Innenstädte 2016“: Berlins City West unter den am besten bewerteten Shopping-Städten

Die Kunden schätzen die Innenstadt als Ort des Einkaufs. Im Rahmen einer bundesweiten Vergleichsstudie wurde Berlins City West von den Besuchern sehr positiv bewertet. Für die Initiatoren der Untersuchung IHK Berlin, AG City und Handelsverband Berlin-Brandenburg bedeuten die Ergebnisse, dass die Attraktivität städtischer Zentren zu erhalten und zu steigern politische Priorität haben soll.

Das Institut für Handelsforschung Köln untersuchte Berlin und 120 weitere Städte unterschiedlicher Größe im Rahmen von Besucherbefragungen. Rund 1.000 Passanten nahmen in der City West teil. In die Bewertung flossen Kriterien wie Einzelhandelsangebot, öffentliche Infrastruktur oder bauliche Attraktivität mit ein. Eindeutiges Ergebnis der Studie: Die Ausstattung der Innenstädte entscheidet mit darüber, ob der Einkauf in lokalen Geschäften erfolgt und die Wertschöpfung vor Ort bleibt. Berlin bekam gute Noten in der Gesamtattraktivität und insbesondere beim Einzelhandelsangebot. Insgesamt schnitt die City West mit 2,0 ab - der Durchschnitt aller Teilnehmer lag hingegen bei 2,7.

Günter Päts, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg (HBB) zum Ergebnis der Studie:
"Die überdurchnittliche Entwicklung der City West ist eine gute Nachricht für den Einzelhandelsstandort Berlin. Die Ergebnisse zeigen, dass der stationäre Handel stark ist. Damit er stark bleibt, müssen wir die Herausforderungen der Digitalisierung meistern und die Chancen nutzen. Dazu braucht es zuallererst Rechtssicherheit beim Ausschluss der Störerhaftung und ein flächendeckendes freies WLAN für Berlin.“

Ökumenische Grußbotschaft zum Advent 2016 von Erzbischof Koch und Bischof Dröge

Warten auf Advent

Auf, werde licht denn es kommt dein Licht
und die Herrlichkeit des Herrn
geht leuchtend auf über dir!
Jesaja 60,1


Sehr geehrte Damen und Herren,

die Advents- und Weihnachtszeit ist eine besondere Zeit im Jahr. Dunkelheit wird erhellt mit Licht, auch in den Straßen, die oft festlich beleuchtet werden. Licht ist für uns hoffnungsvolles Zeichen, dass Gott in diese Welt kommen wird.

Der Weg hin zum Licht ist in der christlichen Tradition eine geprägte Strecke. Der November ist mit Feiertagen wie dem Buß- und Bettag, Ewigkeitssonntag bzw. Christkönigsfest durch die Erinnerung an Vergänglichkeit und das Gedenken an verstorbene Menschen geprägt. Mit der ersten Kerze auf dem
Adventskranz am ersten Adventsonntag beginnt die Vorfreude auf Weihnachten, die sich von Sonntag zu Sonntag steigert. Bis das Licht der Weihnacht dann in die Welt einzieht.

Unsere Initiative zur bewussten Gestaltung der Adventszeit soll Verständnis für diese besondere Festzeit wecken und dazu ermutigen, den Advent als Zeit der Erwartung und Vorbereitung auf Weihnachten zu begehen.

Wir, die Kirchen, gemeinsam mit dem Handelsverband Berlin-Brandenburg e.V., bitten Sie als Kaufleute daher, den Adventsverkauf in der Adventszeit zu belassen. Wenn wir – Kirchen und Einzelhandel – gemeinsam verabreden, mit dem Einschalten der Adventsbeleuchtung am Montag nach dem Ewigkeitssonntag, dem Tag, an dem auch die Weihnachtsmärkte öffnen, den Vorweihnachtsverkauf zu beginnen, würden wir dazu beitragen, die Einzigartigkeit der Adventszeit zu bewahren und gemeinsam Verantwortung für unsere Kultur wahrzunehmen.

Auch wenn wir natürlich wissen, dass für Sie im Einzelhandel die Vorbereitung auf die Advents- und Weihnachtszeit schon lange begonnen hat, und dass diese Zeit für Sie und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oft mit viel Arbeit und Stress verbunden ist. Dennoch hoffen wir, dass auch Sie das Licht
des Advent genießen können.

Kirchen und Einzelhandel feiern in diesem Jahr eine Andacht am Montag, 21. November 2016 um 17 Uhr vor dem Kaufhaus Karstadt Potsdam, und danach eröffnen wir mit dem symbolischen Einschalten der Festbeleuchtung den Adventsverkauf.

Es wäre ein überzeugendes Zeichen, wenn wir für den Einzelhandel in Berlin und Brandenburg verabreden können, an diesem Tag mit dem Adventsverkauf und mit der Festbeleuchtung an den Warenhäusern und Geschäften zu beginnen. Und damit bewusst den Wechsel der Zeiten feiern.

Es grüßen Sie herzlich

Ihre
Erzbischof Dr. Heiner Koch & Bischof Dr. Markus Dröge

Hier finden Sie die Grußbotschaft als Download.

Björn Fromm neuer Präsident des HBB

Die Delegierten des Handelsverband Berlin-Brandenburg e.V. haben auf der Delegiertenversammlung in Neuhardenberg am 07.11.2016 einstimmig Björn Fromm (31) zum Präsidenten des HBB gewählt.

Als dominierendes Thema der Zukunft bezeichnete der Geschäftsführer zweier Edeka-Märkte die Digitalisierung. „Wir müssen verstehen lernen, dass offline- und online-Käufe zu einer situativen Entscheidung werden. Heute bestelle ich online. Und morgen kaufe ich wieder offline. Aber eines ist klar: An beiden Tagen schaue ich auf mein Smartphone“, sagte Fromm, der früher selbst im Onlinehandel tätig war.

Björn Fromm folgt nach elf Jahren auf Karin Genrich. Der HBB ist Frau Genrich für ihr bemerkenswertes Engagement für den Verband zu größtem Dank verpflichtet. Das Präsidium ernannte sie zur Ehrenpräsidentin des HBB.

Die Belange der Kauf- und Warenhäuser vertritt künftig Ralf Schwarz (Karstadt) als Vizepräsident des HBB.

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